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Welt-Aids-Tag an der Deutschen Schule Athen
Schüler, Eltern und Lehrer tragen rot um ihre Anteilnahme mit Aidsopfern zu bekunden. Rote Schleifen werden verteilt. Spendenboxen füllen sich. Leckere Kuchen werden auf einem Kuchenbasar verkauft.
Dies sind nur einige der Aktivitäten, die an der Deutschen Schule Athen anlässlich des
Welt - Aids-Tages durchgeführt wurden. Eine Woche lang stand Aids im Mittelpunkt einer Aufklärungs- und Informationskampagne, die als Ziel die Vermittlung von Informationen und die Erweiterung des Bewusstseins für die durch Aids verursachten physischen, psychischen und sozialen Probleme hatte.
Um Schülern und Eltern das Ausmaß der Aidskrise deutlich zu machen, wurden auf Schautafeln im Foyer der Schule statistische Fakten ausgestellt, die jeweils mit dem Foto einer HIV-positiven Person ergänzt wurden. „Aids : das sind nicht statistische Zahlen, nicht nur Nummern. Aids, das sind vor allem Betroffene, die an sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigmatisierung leiden.“, erklärt Lutz Tegge, Lehrer an der DSA und Initiator der Aktion. „Deshalb war es uns wichtig, den statistischen Zahlen konkrete Gesichter zuzuordnen. Unsere Schüler sollen begreifen, dass Aids weder ein theoretisches Phänomen ist, noch weit entfernt von uns existiert.“
Um dies weiter zu verdeutlichen wurde für die Schüler der 10. Klassen der griechischen und deutschen Abteilung am 1. Dezember ein Begegnungsprojekt organisiert. Das Projekt konzentriert sich auf zwei Hauptanliegen:
1. den Schülern die nötigen Informationen zu HIV/ Aids, seine Übertragungswege und Verhütung zu vermitteln, um ihnen einen
verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und anderen zu ermöglichen,
2. das Bewusstsein der Schüler dafür zu schärfen, dass Menschen, die an HIV infiziert sind vor allem unter sozialer Ausgrenzung, Stigmatisierung, Isolation und Diskriminierung leiden und Mitgefühl und Akzeptanz zu entwickeln und fördern.
An Lernstationen setzten sich die Schüler aktiv mit folgenden Schwerpunktthemen auseinander:
Station 1: Sex verhandeln: Umgang mit ungewollten Sexofferten
Station 2: 10 Unterschiede – HIV-Infizierte und Vorurteile, mit denen sie umgehen müssen
Station 3: Übertragungs- Bingo: Fakten und Mythen unterscheiden
Station 4: 3 Aussagen zu AIDS : Vorurteile und Diskriminierung erkennen und bekämpfen
Eine Gesprächsrunde mit Betroffenen und der Ärztin Fr. Dr. Georgidou vom Evangelismos Krankenhaus bildete den Höhepunkt des Projekttages. Rege diskutierten die Schüler mit den Betroffenen über die medizinischen und sozialen Aspekte der Krankheit.
Zusätzlich fand während der gesamten Woche vor dem Welt-Aids-Tag ein Kuchenbasare statt und es wurden rote Schleifen verteilt.
Die Spendeneinnahmen in Höhe von 638,00 Euro wird der griechischen Aids-Organisation „Kentro Zois“ für ihre Arbeit mit Aidspatienten und deren Familien zur Verfügung gestellt.
Ein besonderes DANKESCHÖN an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Projekte geholfen haben:
- beim Kuchenbasar Klasse 9, Klasse 10 und Klasse 11G2
- beim Aufbau der Ausstellung die Klassen 10 und 11G2
- für die Erstellung einer Power-Point-Präsentation die 12H
- Fr. Itter, Fr. Kaufmann, Fr. Nerantzaki, Fr. Reimitz, Fr. U. Weber, Fr. Bachmann, Herrn Reimitz an den Stationen
- Fr. Enzmann für die tolle Gestaltung der Spendenbüchsen
- Unseren Gästen Fr. Dr. Georgidou, Herrn Preuss, Herrn Mack und Herrn Lopez
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